Logo
Icon

Icon

Icon

Terminologiemanagement

Jedes Unternehmen verfügt über einen Schatz an branchen- und unternehmensspezifischen Begriffen, mithilfe derer seine Produkte und Tätigkeiten sprachlich möglichst einheitlich und eindeutig wiedergegeben werden. Diese Begriffe und Benennungen werden in der Regel in verschiedenen Dokumenten, auf der Firmenwebsite und in diversen Datenbanken eines Unternehmens verwendet.

Entsprechend versteht man unter Terminologiemanagement oder Terminoilogiearbeit das Zusammentragen und Organisieren der Fachbegriffe und Eigenbegriffe mit dem Ziel, eine einheitliche und eindeutige Verwendung und Schreibweise in einer oder mehreren Sprachen sicherzustellen. Gegenstand von Terminologiemanagement sind daher Begriffe, deren Bedeutung in Definitionen festgehalten wird, sowie die dazugehörigen Benennungen in einer oder mehreren Sprachen. Darunter fallen auch unternehmensspezifischen Eigenbegriffe wie beispielsweise Produkt- und Markennamen. Ist ein Unternehmen international tätig, so ist es erforderlich, den Unternehmenswortschatz von qualifizierten Fachübersetzern in die entsprechenden Fremdsprachen übertragen zu lassen.

Die Grundlagen und Methoden von Terminologiearbeit sind in der Norm ISO 1087-1:2000-10 festgelegt.

Terminologiearbeit ist eine Herausforderung, der sich jedes Unternehmen stellen muss, denn durch eine geregelte Firmenterminologie entstehen beispielsweise weniger Missverständnisse aufgrund unverständlicher Benennungen und Falschbestellungen. Der sonst unweigerlich anfallende zeitaufwendige Klärungsbedarf zwischen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten wird vermieden. Neue Mitarbeiter lassen sich schneller einarbeiten. Leser verstehen leichter, was gemeint ist, wenn Fachbegriffe einheitlich verwendet werden, und Texte können zügiger nach Keywords durchsucht werden. Dadurch sind die Texte auch später noch schnell auffindbar und können damit besser wiederverwendet werden. Im System hinterlegte Definitionen vermeiden Übersetzungsfehler und inkonsistente Übersetzungen, eine Fehlbedieung oder -wartung Ihrer Produkte werden vermieden. Einheitliche Benennungen erhöhen die Match-Rate im Translation-Memory-System, weitere Korrekturschleifen werden überflüssig. Dadurch sinken die Bearbeitungszeit ebenso wie die direkten und indirekten Kosten von redaktionellen Prozessen und Übersetzungen. Gerade Produkt- und Markennamen sind im übrigen Teil der Corporate Identity eines Unternehmens und somit entscheidend für seine positive Außendarstellung.

Das Terminologiemanagement eines Unternehmens sollte geeignet sein, möglichst viele interne und externe Mitarbeiter(inne)n in die Erstellung und Nutzung der Fachterminologie einzubinden. Das Einpflegen und die Zurverfügungstellung einer ein- bzw. mehrsprachigen Terminologiedatenbank geschieht daher am besten server- bzw. cloudbasiert. Ein effizientes und kostengünstiges System dieser Art ist das Term-Sharing-System «nexus tBase».

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung